Phra That Phon Thong befindet sich an der AH 15 Nittayo Road nach Nong Han, Bezirk Udon Thani. Vom Big C an der Nittayo Road sind es 15 Km.
 
Koordinaten 17.35523, 102.88674
"Phra That Phon Thong" ist ein heiliges Relikt aus der Zeit des Khmer-Reichs
Rund um die Stupa waren früher mehrere Sockel mit Buddhastatuen, von denen heute nur noch diese Überreste zu sehen sind.
Die Gemeinde des Unterbezirks Nong Bua hatte ein Budget von 1.234.000 Baht bereitgestellt, um die Umgebung aufzuwerten. Dazu gehörte der Bau der Phra Dhammachai Hall mit Phra That Phon Thong, um den buddhistischen Geist so lange wie möglich zu erhalten.
Ho Pratham Ma Chai ist der Name des Gebäudes.
Hier blicken wir zur Dhammachai Hall.
Das war ursprünglich der Ort, der seit der Antike die Asche von Arahants mit einer goldenen Buddha-Statue und einem heiligen Amulett enthielt.
Die Dhammachai Hall zeigt den Buddha in der Varada Mudra. Diese Mudra ist die Geste der Wunschgewährung, des Gnadenerweises oder auch der Segnungsgewährung.
Hier sehen wir die achteckige Pagode mit einer Basisbreite von 8 Metern und 10 Meter Höhe bis zur Spitze. Der obere Teil ist goldfarben verziert.
Die Pagoda ist mit unzähligen gespendeten Tierfiguren umstellt. Dabei ist zu beachten, dass alle Tiere im Buddhismus heilig sind, denn der Mensch kann nach buddhistischer Überzeugung auch als Tier wiedergeboren werden. Daher ernähren sich viele Buddhisten vegetarisch, weil Tiere frühere Verwandte sein könnten.
Kleine und grosse Elefanten werden gespendet, denn für thailändische Buddhisten symbolisiert der Elefant Glück, Majestät, Stärke, Fleiss und Intelligenz. Auch in anderen buddhistischen Ländern geniessen Elefanten hohes Ansehen, aber nirgends so ausgeprägt wie in Thailand. 
Pupphapuja (Blumenopfer): Zur Verehrung werden dem Buddha Blumen dargebracht – was auch daran erinnern soll, dass der eigene Körper wie eine Blume verwelken wird. Gleichzeitg werden diese Blumengestecke auch als Glücksbringer angesehen.
Überall in der Nähe der Stupa wachen starke Elefanten über den heiligen Ort.
Ein kleiner Teil der Menagerie: Elefanten und Hähne. Der Elefant symbolisiert nur positive Eigenschaften. Der Hahn symbolisiert jedoch die Gier. Also nicht nur Schönfärberei!
Einer der Elefanten schert aus dert Reihe aus. Ob er wohl derjenige ist, der besonderes Glück bringt?
In der untersten Reihe ganz rechts sind noch zwei Exoten zu sehen: zwei Pferde, die sich irgendwie hierher verirrt
Links sehen wir die AH 15 Nittayo Road, die nach Nong Han führt. Parkplätze hat es auf dem Gelände genügend
Hier können Opfergaben erworben werden.
Der Losverkäufer darf natürlich nicht fehlen. Der Kauf eines Loses auf dem Gelände eines Wat oder einer anderen heiligen Stätte sollte Glück bringen. Aber viele Äbte mahnen hingegen, dass Lottospielen eine Sünde sei. Sie sähen es lieber, wenn die Besucher der heiligen Stätte gute Taten vollbringen würden, statt auf glückliche Lotteriezahlen zu hoffen.
 
 
Fotos by Beny Werder